Presse

 

Ein neues Zuhause für Gina

Zahlreiche Spenden für kranke Hündin

Krumbach (lmm/pm).

Hündin Gina hatte Glück. In der letzten Folge unserer Serie Tiere suchen ein Zuhause hatten wir über ihr Schicksal berichtet. Viele Menschen zeigten Mitleid mit der kranken und verletzten Hündin. Sie spendeten, damit Gina tierärztlich behandelt werden konnte. Alena und Tamara aus Krumbach bemalten gesammelte Muscheln und verkauften sie im Bekanntenkreis. Den Erlös spendeten sie für Gina. Inzwischen hat die Hündin sogar ein neues Zuhause gefunden. Andere Hunde hatten bisher nicht dieses Glück. Sie warten immer noch sehnsüchtig auf ein neues Frauchen oder Herrchen.

Hallo, ich bin Gina und möchte Ihnen von meinem großen Glück erzählen: Krank und verletzt war ich beim Tierschutzverein gelandet. Dort hat man sich liebevoll um mich gekümmert und um Spenden für meine Behandlung gebeten. Viele Menschen hatten Mitleid mit mir und haben mir geholfen. Darüber habe ich mich sehr gefreut. Mein gebrochenes Bein konnte endlich fachmännisch geschient werden und ist nun fast schon wieder verheilt. In einer Operation wurden Zysten an meiner Gebärmutter entfernt. Jetzt muss ich noch einige Medikamente für meine angegriffene Bauchspeicheldrüse nehmen. Den Rest meines Lebens werde ich auf Diätfutter angewiesen sein. Leider war mein Leiden wegen der jahrelangen schlechten Haltung in einem Bretterverschlag bereits so weit fortgeschritten, dass man es nicht mehr ganz beseitigen konnte. Aber inzwischen komme ich ganz gut klar damit.

Ein ganz großes Glück bedeutet es für mich, dass ich endlich ein neues Frauchen gefunden und somit eine zweite Chance für ein neues Leben bekommen habe. Mein Frauchen ist sehr bemüht, mir noch all die Benimmregeln beizubringen, die ein Hund in meinem Alter eigentlich schon lange kennen sollte. Außerdem muss ich mich noch daran gewöhnen, dass ich die Katzen in meinem neuen Heim zumindest zu dulden habe und mein neues Frauchen nicht rund um die Uhr für mich allein haben kann. Aber ich bin ja erst drei Jahre alt und werde das sicherlich noch lernen.

Außer mir warten noch drei andere Dobermann-Hunde auf ein neues Zuhause. Sie sind zwischen fünf und neun Jahre alt, sehr menschenbezogen und lieb, in manchen Situationen ein wenig ängstlich. Da wir Dobermann-Hunde bekanntlich einen ausgeprägten Jagdtrieb haben, sollten in den neuen Familien keine Katzen und Kleintiere sein. Ein eingezäunter Garten zum Toben und Spielen wäre toll.

Mein Freund Benny, der zehnjährige Sennenhund-Mix, hatte bisher noch kein Glück. Für ihn haben sich leider noch immer nicht die richtigen Menschen gefunden. Dabei würde ich es ihm so sehr wünschen, dass er seine letzten Jahre noch in einer so netten Familie verbringen kann, wie ich das jetzt kann. Vielleicht klappt es ja noch, wir geben die Hoffnung nicht auf!

Wie der Tierschutzverein Thannhausen berichtet, häufen sich in letzter Zeit die dringenden Notfälle. Deshalb werden dringend Pflegefamilien gesucht, die nach Absprache Hunde bis zur Vermittlung bei sich aufnehmen können. Die anfallenden Kosten werden vom Tierschutzverein übernommen. Auch wer einen Raum, eine Hütte oder ähnliches im Bereich zwischen Thannhausen, Neuburg und Krumbach für die kurzfristige Aufnahme von Notfall-Hunden günstig zur Verfügung stellen kann, möchte sich doch bitte unter einer der unten angegebenen Nummern melden.

Ansprechpartner für Abgabehunde: Beate Ohnesorge (08282/8948796) oder Angelika Fischer (08283/1852). Weitere Auskünfte unter: Tierschutzverein Thannhausen (08281/2675) oder www.tierschutz-thannhausen.de Spenden für in Not geratene Tiere: Raiba Thannhausen: BLZ 720 692 35, Konto 7811 oder Sparkasse Thannhausen: BLZ 720 518 40, Konto 110 700.